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Sollten Sie Emojis in Ihrer E-Mail-Betreffzeile verwenden?

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Kurz zusammengefasst

Erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile Emojis in E-Mail-Betreffzeilen haben, wie Sie sie sparsam einsetzen und mit A/B-Tests sinnvoll prüfen.

Eine Tastatur mit darüber angezeigten Emojis, die deren Verwendung in Betreffzeilen hervorhebt.

Es kann schwierig sein, Menschen dazu zu bringen, Ihre E-Mails zu öffnen – insbesondere, wenn sie sich nicht für das Thema interessieren, über das Sie schreiben.

Um die Öffnungsraten zu erhöhen, setzen viele Marketingfachleute auf Emojis in ihren E-Mail-Betreffzeilen. Laut einer Studie von Experian kann die Verwendung von Emojis in E-Mail-Betreffzeilen die Öffnungsraten um bis zu 56 % erhöhen. Andere Studien zeigen jedoch, dass sie die Öffnungsraten senken können. Es scheint also keine eindeutige Antwort zu geben.

Bevor Sie sich jedoch zu sehr freuen und anfangen, Emojis in all Ihre Betreffzeilen einzubauen, gibt es einige Dinge, die Sie wissen sollten. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Dos und Don'ts der Emoji-Nutzung im E-Mail-Marketing sowie auf einige bewährte Vorgehensweisen.

Warum werden Emojis im Marketing immer beliebter?

Seit ihrer Entstehung in den späten 1990er-Jahren sind Emojis zu einer zunehmend beliebten Kommunikationsform geworden. Mittlerweile gibt es über 3.000 Emojis, und sie werden regelmäßig von Milliarden Menschen verwendet.

Tatsächlich nutzt 92 % der weltweiten Online-Bevölkerung täglich Emojis . Daher überrascht es nicht, dass sie in den letzten Jahren zunehmend Einzug in Marketingkampagnen gehalten haben.

Dafür gibt es einige Gründe. Erstens verleihen Emojis Kampagnen ein Element von Spaß und Persönlichkeit. Außerdem können sie dabei helfen, komplexe Emotionen und Botschaften einfach zu vermitteln. Und nicht zuletzt sind sie bei Millennials (die inzwischen die größte Verbrauchergruppe darstellen) äußerst beliebt.

Die Vor- und Nachteile der Verwendung von Emojis in Ihren Betreffzeilen

Die Verwendung von Emojis in Ihren E-Mail-Betreffzeilen bietet mehrere Vorteile. Zu den wichtigsten gehören:

  • Sie können Ihnen helfen, sich in einem überfüllten Posteingang abzuheben: Ein überfüllter Posteingang ist ein großes Problem für E-Mail-Marketingfachleute. Laut aktuellen Studien erhält eine durchschnittliche berufstätige Person 121 E-Mails pro Tag. Daher ist es wichtiger denn je, sicherzustellen, dass Ihre E-Mails auffallen. Eine Möglichkeit dafür ist die Verwendung von Emojis in Ihren Betreffzeilen.
  • Sie können die Öffnungsraten erhöhen: Wie bereits erwähnt, stellte Experian fest, dass E-Mails mit Emojis in der Betreffzeile die Öffnungsraten um 56 % erhöhten im Vergleich zu E-Mails ohne Emojis. Eine Studie von Mobile Marketer zeigte ebenfalls, dass die Öffnungsraten auf 66 % stiegen, wenn Emojis in die Betreffzeile aufgenommen wurden.
  • Sie können die Interaktionsraten erhöhen: Emojis können auch dazu beitragen, die Interaktion zu steigern. Tatsächlich ergab eine aktuelle Studie, dass Tweets mit Emojis 25,4 % mehr Interaktionen erhielten als Tweets ohne Emojis.

Die Verwendung von Emojis in Ihren Betreffzeilen bietet zwar einige Vorteile, bringt aber auch einige Nachteile mit sich. Folgendes sollten Sie beachten:

  • Sie können die Öffnungsraten senken: Während einige Studien festgestellt haben, dass Emojis die Öffnungsraten erhöhen können, kamen andere zum gegenteiligen Ergebnis. Eine Studie des Search Engine Journal ergab, dass die Verwendung von Emojis in E-Mail-Betreffzeilen die Öffnungsraten senkte – E-Mails ohne Emojis erzielten eine Öffnungsrate von 52,94 % gegenüber 47,06 % bei E-Mails mit einem Emoji.
  • Sie können unprofessionell wirken: Je nach Zielgruppe könnten Emojis in Ihren Betreffzeilen spamartig und unprofessionell wirken. Das gilt insbesondere für B2B-Unternehmen, die ältere, konservativere Zielgruppen ansprechen.
  • Ihre Verwendung kann schwierig sein: Auch die Verwendung von Emojis in Ihren Betreffzeilen kann knifflig sein. Wenn Sie zu viele verwenden oder sie falsch einsetzen, könnten sie letztendlich das Gegenteil bewirken. Daher ist es wichtig, sie sparsam zu verwenden und sicherzustellen, dass sie für den Inhalt Ihrer E-Mail relevant sind.

So verwenden Sie Emojis im E-Mail-Marketing, ohne Ihre Abonnenten zu nerven

Nachdem wir die Vor- und Nachteile der Verwendung von Emojis in Ihren Betreffzeilen betrachtet haben, sehen wir uns nun einige Dos und Don'ts, die Sie beachten sollten, genauer an.

  • Verwenden Sie sie sparsam: Übertreiben Sie es nicht mit den Emojis in Ihrer Betreffzeile. Ein paar strategisch platzierte Emojis reichen aus. Denken Sie daran: Weniger ist oft mehr.
  • Testen Sie verschiedene Emojis: Nicht alle Emojis sind gleich. Einige funktionieren besser als andere. Daher ist es unerlässlich, verschiedene Emojis zu testen, um herauszufinden, welche bei Ihrer Zielgruppe und im Hinblick auf Ihre Kampagnenziele am besten funktionieren.
  • Verwenden Sie nicht zu viele: Wie bereits erwähnt, gilt bei der Verwendung von Emojis oft: Weniger ist mehr. Übertreiben Sie es also nicht. Verwenden Sie höchstens ein oder zwei.
  • Verwenden Sie sie nicht in jeder E-Mail: Sie sollten nicht in jeder einzelnen E-Mail, die Sie versenden, Emojis verwenden. Das wird Ihre Abonnenten schnell nerven. Betrachten Sie sie als eine besondere Zugabe, die Sie sparsam und nur dann einsetzen, wenn es sinnvoll ist.

Sollten alle Unternehmen Emojis in ihren Betreffzeilen verwenden?

Bevor Sie beginnen, Emojis in Ihren Betreffzeilen zu verwenden, sollten Sie überlegen, ob sie für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Branche geeignet sind. Insbesondere B2C-Unternehmen stehen der Verwendung von Emojis in ihrem Marketing tendenziell offener gegenüber.

Wenn Sie beispielsweise ein Unternehmen sind, das Produkte oder Dienstleistungen an Millennials und die Generation Z verkauft, sind Emojis in Ihren Betreffzeilen eine großartige Möglichkeit, mit dieser Zielgruppe in Kontakt zu treten und die Öffnungs- und Interaktionsraten zu erhöhen.

Wenn Sie hingegen ein B2B-Unternehmen wie eine Anwaltskanzlei oder ein Versicherungsmakler sind, könnten Emojis in Ihren Betreffzeilen unprofessionell wirken.

Letztendlich ist es wichtig, die Vor- und Nachteile abzuwägen, bevor Sie sie in Ihren E-Mail-Betreffzeilen verwenden.

A/B-Testing Ihrer Emoji-Nutzung

Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass Emojis dieselbe Wirkung auf Ihre E-Mail-Kampagnen haben, aber es lohnt sich, sie zu testen und herauszufinden, ob sie Ihnen helfen können, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Hier sind einige Tipps für das A/B-Testing Ihrer Emoji-Nutzung:

  • Testen Sie verschiedene Emojis: Probieren Sie verschiedene Emojis aus, um herauszufinden, welche am besten funktionieren. Vielleicht möchten Sie unterschiedliche Kombinationen von Emojis testen, um zu sehen, welche die größte Wirkung haben.
  • Testen Sie Varianten Ihrer Betreffzeilen: Neben dem Testen verschiedener Emojis ist es ebenfalls wichtig, unterschiedliche Betreffzeilen zu testen. So können Sie feststellen, ob das Emoji tatsächlich Einfluss auf die Öffnungsraten hat.
  • Experimentieren Sie mit der Segmentierung Ihrer Zielgruppe: Nicht alle Zielgruppen reagieren auf Emojis gleich. Daher ist es wichtig, sie mit verschiedenen Personengruppen zu testen. Dazu könnten Sie Ihre Liste segmentieren und an jede Gruppe unterschiedliche E-Mails senden.

Zusammenfassung

Emojis können eine großartige Möglichkeit sein, sich in einem überfüllten Posteingang abzuheben, die Öffnungsraten zu erhöhen und die Interaktion zu steigern. Verwenden Sie sie jedoch sparsam und in Maßen. Testen Sie verschiedene Emojis, um herauszufinden, welche für Ihre Zielgruppe und Ihre Kampagnenziele am besten funktionieren. Und nicht zuletzt: Verwenden Sie sie nicht in jeder E-Mail, die Sie versenden.

A/B-Testing ist eine hervorragende Möglichkeit festzustellen, ob Emojis sich positiv auf Ihre Kampagnen auswirken können. Testen Sie verschiedene Emojis, Betreffzeilen und Abonnentengruppen, um herauszufinden, was für Sie am besten funktioniert. Mit diesen Tipps können Sie feststellen, ob die Verwendung von Emojis in Ihren E-Mail-Betreffzeilen für Sie geeignet ist.

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